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Jahresbericht des Präsidenten an der 78. GV des Skiklub Dietikon

Liebe Klubmitglieder
Vor über einem Jahr, nämlich am 10. November 2006, haben wir uns hier in der Heimat getroffen und es war eine gut besuchte GV, wiederum geschmückt von Rosi und Oski Ungricht. Nebst vielen jungen Gesichtern durfte ich damals auch eine schöne Anzahl älterer Mitglieder begrüssen.

Zügig schritten wir voran, nur einmal unterbrochen von einem Pfeiffton, den ich glaubte bei einem Handy orten zu können. Aber es war das Hörgerät von Korres. Korres meinte schliesslich, dass er – sollte das Pfeifen nicht aufhören – nach Draussen gehen werde um uns zuzuhören…

Bei der Jahresrechnung waren nur die Rückstellungen ein Thema. Melch’s Antrag diese so anzupassen, dass es bei der nächsten Hüttenreinigung für alle eine eigene Wurst gibt, wurde angenommen. Der Bericht vom Hüttenchef wird zeigen, ob sich deswegen noch mehr Mitglieder für die Hüttenputzete anmeldeten.
Übrigens: Der Schmuck der heutigen GV stammt wieder von Oski und Rosi und es dürfte wohl das letzte Mal gewesen sein, tritt doch Oski Ungricht per Ende Jahr über zum Verein: „Gang – Go“ – und – „ich habe – keine Zeit“ –, das heisst er geht in Pension.

Dann hätte eigentlich einmal der Winter kommen sollen. Aber er liess lange auf sich warten. Nicht einmal zum Chlaus am 2. Dezember 2006 liess er sich blicken, dafür der Erstgenannte. Zuerst wurde aber aus Reto’s Küche eine sensationelle Kürbissuppe serviert, mit gemischtem Salat, Poulet-Schenkeli mit Speck, Safran-Risotto und Spinat ging es weiter – bis wir das Chlaus-Glöggli hörten. Dieser war sichtlich erfreut über den wiederum von Beatrice Schickmüller schön dekorierten Raum. Nach seiner Aussprache zu urteilen ist er aus dem Tessin gekommen. Aber er sprach auch Arabisch. So wissen wir endlich was das Folgende zu bedeuten hat: Mu-Barack ist der Kuhstall und Ha-Kei-Haar-Meh steht für Glatze. Der Schmutzli, in früheren Jahren mehr ab- als anwesend, muss vom Chlaus ausgewechselt worden sein. Denn er war für einmal sehr aufgeweckt, gesprächig und schliesslich auch begehrter als sein Chef. Dem Chlaus hat das nicht immer gefallen, uns aber sehr wohl, konnten wir doch herzlich lachen. Und dann durften wir uns über die sehr feinen, von Renato und Bethli gesponserten spanischen Nüssli hermachen. Wunderbar.

Protokollarisch festhalten möchte ich auch noch, dass sich Anneli an diesem Abend in tollkühner Weise die Treppe hinunter stürzte; was aber – entgegen bösen Vermutungen! – kein Racheakt meinerseits war, sondern eine Stunt-Einlage ihrerseits…gäll du Anneli?
Es kamen die Festtage und für mich eine äusserst strenge Zeit. Aber nicht etwa im Klubhaus in den Flumserbergen, sondern im Beruf. Bekanntlich bin ich im Geschäft auch für die Pasteten und Terrinen zuständig. Über die Weihnachten und Neujahr war ich also anderweitig stark engagiert. So weiss ich nicht, was sich in diesen Tagen in der Flumsi zugetragen hat. Aussergewöhnlich dürfte nichts gewesen sein, wäre es mir doch sonst zu Ohren gekommen.

Bereits am 17. Januar 2007 wurde zur Mitgliederversammlung und zur Verlosung der Startnummern eingeladen. Wiederum war die Heimat Gastgeber. Die Zahl der Anwesenden hielt sich in Grenzen. Ganze 15 an der Zahl fanden den Weg hierher.
Monika Geschwend, hat auch beim Klubrennen vom 03.März 2007 mitgeholfen, verteilte die Startnummern im Jüschti, bevor dann, um 14.00 Uhr, der eigentliche Startschuss fiel. Bei sehr schlechtem Wetter versuchte Mann und Frau, sich auf der hintersten Piste von Edi. Leider verletzte sich meine Schwester bereits vor dem ersten Lauf derart am ohnehin lädierten Knie, dass sie zurück ins Klubhaus musste um Eis aufzulegen. Eventuell durch diesen Vorfall, ganz bestimmt aber des Wetters und der schlechten Sicht wegen, verzichteten einige auf den Start. Die, die trotzdem starteten hatten nicht nur das Wetter gegen sich, sondern teilweise auch Personen die ihnen mitten auf der Piste im Wege standen und kaum zu sehen waren. Zum Glück lief es in der Küche wesentlich besser. Jürg mit seiner Crew verwöhnte die Anwesenden mit einer Pastete, Salat, Voressen mit Gemüse und Risotto. Obendrauf kam dann das Schaumgefrorene auf einem Früchtespiegel. Es hat wunderbar geschmeckt.

Fabienne war es schliesslich, die mit ihrer Herzlichkeit und ihrem Charme für eine geglückte Preisvereilung sorgte.

Hier noch einmal kurz die Besten der Kategorien:
Damen und  Klub-Meisterin:              Corinne Zünd
Seniorinnen- Damen                         Anna Hürlimann
Herren und  Klub-Meister:                 Martin Zünd
Senioren-Herren:                              Koni Häni
Snowboard Damen:                          Nina Zünd
Snowboard Herren:                          Daniel Ungricht
Mädchen:                                          Michelle Kaufmann
Knaben:                                            Simon Kaufmann
Pechvogelpreis:                                Phil Koukoui
Heinz Kaufmann gewann den Handicap mit einer geschätzten Differenz von 39 Hundertstel-Sekunden.

Dann ging der Winter schon wieder, bevor er eigentlich richtig gekommen war. Wir tauschten früh unsere Winterkleider gegen Leichteres und freuten uns, am 6. Juni 2007 auf den Altberg. Es war rundum ein Erfolg. Schönes Wetter und angenehme Temperaturen. Und oben angekommen noch ein kleiner Höhepunkt gegenüber früheren Jahren. Es gab – erstmals! – Salate, Würste vom Grill eine aufgestellte, freundliche Bedienung - und auch der mürrische Hunde früherer Jahre war nirgends zu sehen. Sogar die Wegbezeichnungen – im Dunkeln – sind besser geworden. In diesem Sinne hoffe ich auf eine noch bessere Beteiligung im 2008.

Eine Besichtung unseres Klubhauses anlässlich des Arbeitsweekends vom 23. und 24. Juni 2007 – worüber und allgemein über das Haus – unser Hüttenchef noch sprechen wird, hat nichts Gutes ergeben. Die Duschen waren kaputt; ein Austausch unausweichlich. Dieser Umstand hat zur ausserordentlichen Generalversammlung vom 16. August 2007 geführt – wo ausführlich über das Ganze berichtet wurde. Ich verweise auf das dortige Protokoll und verzichte hier auf weitere Ausführungen. Immerhin danke ich den Mitgliedern an dieser Stelle, dass sie die notwendigen Massnahmen gemäss Vorschlag des Vorstandes angenommen haben und der von einzelnen Mitgliedern geäusserte Wunsch nach einer Gemeinschafts-Dusche verworfen wurde.

Wunderschönes Wetter gab Yvonne, Anneli und mir die Gelegenheit, die mit teurem Geld umgebaute Spitzmeilenhütte zu inspizieren. Anneli traute der dortigen Küche aber offenbar nicht. Verständlich, wenn man weiss, dass sie beim letzten Besuch – allerdings noch in der alten Hütte – einen Speck vorgesetzt bekam, der ausschliesslich aus Fett bestand. So genossen wir das Mittagessen bei schönster Aussicht auf einem Stein und mit den von Anneli mitgebrachten Köstlichkeiten.

Es folgte der sehr schöne Herbst und wie immer die Hüttenreinigung. Wie es am 20. Oktober 2007 zugegangen ist, wird Euch Martin erzählen. Aber etwas muss hier erwähnt werden: Es gab Schnitzelbrot vom Feinsten und zum Kaffee Nussgipfel und Nussstangen  - es hätten gut und gerne noch 10 Personen mehr essen können. Die entsprechenden Rückstellungen in der Kasse haben also Früchte getragen.
Auf Grund dieses Berichtes könnte man annehmen, dass das vergangene Jahr nur eitel Freude gebracht hätte. Dem ist leider nicht so. Auch wenn ich verstehen kann, dass alles zwei Seiten hat, bin ich persönlich enttäuscht darüber, dass es unter dem Vereinsjahr zu Rücktritten aus dem Vorstand gekommen ist und es – bis heute – nicht möglich war, den Vorstand entsprechend den heutigen Statuten mit sieben Mitgliedern zu besetzen. Ich verweise auf das Traktandum 16 in der Einladung zur heutigen GV. Aber vielleicht ändert sich noch alles zum Guten - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Mein Jahresabschluss fand mit Yvonne, dem Hüttenchef und Robi Perez im Klubhaus statt. Es war aber keineswegs eine Feier, reinigten wir doch die Nasszellen vom Baustaub. Nun können sie fertig gestellt werden und im schönsten Taubenblau wieder erstrahlen. Was „Taubenblau“ ist? Nun, liebe Mitglieder, kommt an den Chlausabend.

Mit dieser Erwartung verdanke ich meinen Kolleginnen und Kollegen im Vorstand ihr Mitwirken und ihren Einsatz für den SKD. Dieser Dank gilt auch allen in diesem Bericht nicht namentlich Genannten, die aber aktiv am Vereinsleben teilgenommen haben. Mögen die kommenden 12 Monate da und dort Verbesserungen bringen.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Abend und für die kommenden Wintersaison „Hals und Beinbruch“.

Restaurant Heimat, 23. November 2007
Euer Präsident
Andreas Inderbinen

 

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