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Three tough old cookies in Canada

Am 6. September 2006 starteten Maria und ich für 6 Wochen nach Canada in die Ferien. Unsere Reise ging von Kloten aus via Toronto zuerst nach Halifax in Nova Scotia. Dort verbrachten wir die ersten Tage in unserer Hütte mit arbeiten, wandern und faulenzen. Nach 13 Tagen hiess es bereits wieder Abschied nehmen von unserem schönen „place“ und unseren kanadischen Freunden, weil unsere nächste Destination Vancouver war.
...von Anna Hürlimann

Nachdem wir den leidigen Zoll (unter anderem mussten wir ein Glas selbstgemachter Konfitüre zurücklassen) hinter uns gebracht hatten, flogen wir via Toronto nach Vancouver. Dort erwartete uns bereits unsere Freundin Heidi Gowens die seit einigen Jahren in Sidney auf Vancouver Island lebt, im Hotel.

Am anderen Morgen machten wir uns bei strömendem Regen auf den Weg für eine Stadtrundfahrt. Als erstes fuhr der Reiseführer mit uns zum Canada Place wo die Kreuzfahrtschiffe an- und ablegen. Der Cruise ship terminal wurde damals extra für die Weltausstellung gebaut. Weiter gings durch die Robson Street wo anscheinend die teuersten Läden von Vancouver sind.Anschliessend besichtigten wir den Stanley Park mit den super schönen Totempfählen. Diese erzählen die Geschichte der verschiedenen native people Clans oder Stämmen an den Küsten von British Columbia. Weiter gings zum Prospect Point, alles dem Ufer entlang nach Granville Island. Dies ist ein Künstlerviertel mit vielen Gallerien, schönen Läden und Gift-shops. Dort hatten wir ca. 1 Std. Zeit um zu „lädelen“ und etwas zu essen. Dann gings wieder weiter durch Chinatown. Hier in Vancouver ist das zweitgrösste Chinesenviertel in Nordamerika. Gastown ist die historische Altstadt mit schönen alten Häusern. Dort steht auch eine alte grosse Uhr die mit Dampf angetrieben wird. Als Schlusspunkt der Stadtrundfahrt konnten wir noch auf den Lookout. Das ist ein hoher Turm auf einem Wolkenkratzer, wo es ein 360Grad Aussichtsdeck hat und man über die ganze Stadt sieht.Da es nach Beendigung der Stadtrundfahrt immer noch regnete, beschlossen wir in eines dieser riesigen Shopping-Center zu gehen. Wir mussten ja schliesslich Schirme kaufen. Das war gut so, als wir raus kamen hatte es aufgehört zu regnen für die nächsten 4 Wochen.

Am Donnerstagmorgen wurden wir dann von der Wohnmobilfirma bei unserem Hotel abgeholt um unser Heim für die nächsten 3 Wochen in Empfang zu nehmen. Die Uebernahme verlief problemlos, da wir ja bereits Erfahrung mit Wohnmobilen aus der Schweiz hatten. Der Unterschied war einzig das automatische Getriebe hier in Canada sowie die Grösse des Autos (länger und breiter).Um ca. 13Uhr starteten wir endlich in unser „Abenteuer“, das uns über 3000km durch das schöne BC führen sollte. Wir hatten ganz bewusst keine fixe Route bestimmt und schon gar keine Campground-Reservierungen vorgenommen.Wir wollten einfach nach Lust und Laune fahren oder an schönen Orten bleiben. So verbrachten wir die erste Nacht an einem See in einem Provincial Park der 11km abseits der Hauptstrasse lag. Kanadische Natur pur!!!!Wir waren gespannt wie die Kocherei funktionieren wird. Alles ok bis auf den Feuermelder, der sofort anfing schauderhaft zu piepsen, was wir natürlich umgehend unterbanden, indem wir einfach die Batterie entfernten.

Der nächste Etappenort war Salmon Arm am Shuswap Lake. Dort übernachteten wir auf einem Campground der einem Schweizer Ehepaar aus Bachs gehört. Was wir als erstes hörten war: „Schön, sind er äntlich da, d`Muetter hätt scho telefoniert und gfröget!“ (Freundin von Marias Schwiegermutter).Andy und Lisa betreiben diesen Campground seit 7 Jahren. Sie sind längst Kanadier geworden, allerdings haben sie einige schweizerische Eigenschaften behalten. Hier war mit Abstand der am besten unterhaltene Campingplatz. Am Abend wurde eine riesige Feuerstelle in Betrieb genommen, alle Besucher trafen sich dort und es ergaben sich nette Gespräche.

Am anderen Tag chauffierte Andy uns nach Salmon Arm damit wir die Umgebung des Dörfchens erkunden konnten. Dort sah und hörte ich das erste Mal einen der legendären Canadischen Güterzüge mit bis zu 120 Wagons und 4 Lok`s. (1 Wagen ist 23m lang) Da die Züge nicht ganz 40km in der Stunde fahren haben sie zwischen 10 – 15 Min. bis sie bei einer Barriere vorbei sind. Bei Andy und Lisa Züst schliefen wir 2 Nächte. Andern Tags fuhren wir via Revelstoke nach Canyon Hot Springs. Unterwegs gab es immer wieder Gelegenheit um grössere und kleinere Trails zu machen, z.B. den Skunk Cabbage – oder Giant Cedars Trail. Skunk Cabbage ist eine Pflanze die es nur in British Columbien gibt. Die Blätter werden bis 170cm gross und die Blüte im Frühling soll stinken wie ein Skunk (Stinktier).In Canyon Hot Springs suchten wir einen schönen Platz für unser Motorhome. Sofort packten wir unsere Badehosen aus, weil uns das warme Wasser lockte. Ein Basssin war 31Grad und das andere 40Grad warm. Die Luft war sehr mild und wir konnten noch „sünnelen“ und dazu Oldies aus den fünfziger bis siebziger Jahren hören....

So, den ganzen Rest dieser spannenden Geschichte erfahrt ihr in der gedruckten Version der Schneepost,
welche Ende März '07 erscheinen wird (Red.).

 

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